Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
- Luftwaffenmuseum Gatow -

Das größte Flugzeugmuseum in Deutschland

 

Piper L-18 C Super Cup: militärische Variante der zivilen Piper PA-18 Super Cub

Die “Super Cup” genannte Maschine ist das bekannteste Muster der Serie. Zwischen 1949 und 1981 wurden 2.650 Stück der verschiedensten zivilen und militärischen Varianten gebaut.

Das Muster geht auf einen Entwurf von 1932 zurück, das im September 1933 erstmals flog. Die Tragflächen und der Stahlrohrrumpf des Abgestrebten Hochdeckers sind stoffbespannt. Gute Flugeigenschaften sowie einfache Wartung und Instandsetzung machen sie zu einer idealen Anfängerschulmaschine.

Ständig verbessert und stärker motorisiert wichen die Nachfolgeversionen in ihrer äußeren Erscheinung nur wenig vom Ursprungsmuster ab.1941 bot Piper die Maschine erfolgreich der US-Army als Aufklärungs-, Sanitäts- und Verbindungsflugzeug an. Die dortige Luftwaffe setzte sie vor allem zur Anfängerschulung ein. Bis Kriegsende in standen etwa 5700 Flugzeuge.

Nach dem Krieg eroberte die Cup die Sportfliegerei. Die Militärvariante der Super Cup ging als “L-18 / L-21” im Rahmen des US-Militärhilfeprogramms an befreundete Länder wie Belgien, Frankreich, Italien und die Niederlande.

In der Bundesluftwaffe begannen mit 40 Maschinen der Bezeichnung “L-18 C” - im Juli 1955 noch mit US-Kennzeichnung - die Auffrischungslehrgänge. Von Oktober 1957 bis 1963 flog die Cup in Uetzen als Schulungsflugzeug bei der Anwärterauswahl für Piloten.1965 wurde das Flugzeug aus der aktiven Nutzung entlassen und nur noch in Flugsportgruppen der Bundeswehr genutzt. Letzter Halter war die  Marinefliegergruppe in Westerland.

Technische Daten:

Hersteller

Piper Aircraft Company

Besatzung

2 Piloten

Spannweite

10,80 m

Länge

6,85 m

Höhe

2,45 m

Triebwerk

Continental C 90-12 F

Art

Boxermotor

Leistung

67 kW

Geschwindigkeit

180 km max.

Steigleistung

180 m/Min.

Dienstgipfelhöhe

4.120 m

Reichweite

480 km

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow

 

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