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Curtiss P-40 F Warhawk (Kittyhawk II): Standard-Jagdflugzeug der United States Army Air Forces (USAAF) im Zweiten Weltkrieg

Curtiss P-40F Warhawk - US-Jagdflugzeug

Die Curtiss P-40 Warhawk ist ein US-amerikanisches Jagdflugzeug des 2. Weltkriegs. Die von Curtiss-Wright entwickelte Warhawk war das Standard-Jagdflugzeug der United States Army Air Forces (USAAF) beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 und wurde bis zum Ende des Pazifikkrieges Anfang September 1945 verwendet.

Die an die britische Royal Air Force (RAF), die Streitkräfte des Commonwealth und die Luftstreitkräfte der Sowjetunion gelieferten P-40 wurden als anfänglich als Tomahawk bezeichnet bzw. ab Version P-40D als Kittyhawk. Markant blieb aber immer das “Doppelkinn” der Motorkühlung am Bug. Alle Curtiss P-40 baute das Curtiss-Wright-Stammwerk Buffalo im US-Bundesstaat New York, bis die Produktion im November 1944 endete.

Curtiss P-40F Warhawk - Kittyhawk II

Die eigentliche Entwicklung begann im Juli 1937 mit der P-40 mit flüssigkeitsgekühlter Allison-Maschine. Dies war völlig neu in einem Land, in dem Flugzeugmotoren grundsätzlich luftgekühlt waren, und die Anfangsschwierigkeiten waren beträchtlich. Da das Flugzeug selbst fast unverändert geblieben war, machten die ersten P-40 verglichen mit der deutschen Messerschmitt Bf 109 oder der Spitfire eine schlechte Figur, wenn man von der Manövrierfähigkeit und der Stabilität absah.

Obwohl sie im laufe der Zeit mit stärkeren Motoren ausgerüstet wurde, blieben ihre Flugleistungen immer weiter hinter der der zeitgenössischen Hochleistungsjäger zurück. Die von Allison-Motoren angetriebenen Varianten konnten aufgrund des einstufigen Eingang-Laders ihre schwache Leistung in mittleren und grossen Höhen niemals steigern, zumal die Kombination von grossem Propeller und schnelldrehender Propellerwelle in diesen Höhen zu erheblichen Effizienzverlusten führte.

Schließlich setzten die RAF, RAAF und SAAF 885 Maschinen nur zur Heeresunterstützung in Großbritannien und als Schlachtflugzeuge in Nordafrika ein.

Viele hundert P-40 wurden an die US Army, die Sowjetunion, China und die Türkei geliefert.

Auch die für die Republik China kämpfende, irreguläre American Volunteer Group (Flying Tigers) wurde mit P-40-Jägern ausgerüstet. Anders als in Europa war die P-40 in China in ihren Flugleistungen anfangs den gegnerischen Jägern überlegen, und die Flying Tigers konnten mit der P-40 den von den Japanern zum damaligen Zeitpunkt vorwiegend eingesetzten Jägertyp Nakajima Ki-43 Hayabusa erfolgreich bekämpfen.

Die auf dem pazifischen Kriegsschauplatz eingesetzten regulären Jagdstaffeln der USAAF, die neben der Ki-43 vor allem die Mitsubishi A6M Zero zum Gegner hatten, hatten grössere Schwierigkeiten als die Flying Tigers, die Schwächen der wendigen japanischen Jäger zu finden und auszunutzen, so dass die P-40 dort als unterlegener Jäger angesehen wurde.

Im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes wurde die P-40 auch an die Sowjetunion geliefert, für die die P-40 einen Fortschritt gegenüber den noch in grosser Stückzahl eingesetzten veralteten Jägern vom Typ Polikarpow I-16 darstellte.

Abgesehen vom markanten Doppelkinn änderte sich das Aussehen der Variationen. Trotz ihrer mäßigen Leistungen wurde die P-40 in grossen Stückzahlen gefertigt und auf allen Kriegsschauplätzen als Jagdbomber eingesetzt. Insgesamt wurden 13.790 P-40 allein an die US Regierung ausgeliefert.

Technische Daten:

Länge

10,19 m

Flügelspannweite

11,40 m

Höhe

3,76 m

Antrieb

1 x Allison V-1710-99

Art

V-Motor

Leistung

1.200 PS

Höchstgeschwindigkeit

560 km/h in 4.940 m Höhe

Reichweite

1.200 km

Besatzung

1 Mann

Dienstgipfelhöhe

9.450 m

Leergewicht

2.815 kg

Fluggewicht

3.780 kg

Bewaffnung

6 x12,7 mm MGs,

.

bis zu drei 227 kg-Bomben

 

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