Internationale Luftfahrtausstellung
- Berlin Air Show -

Flugzeuge aus der Frühzeit der Luftfahrt

 

Jakowlew Jak-11: einmotoriges Flugzeug aus sowjetischer Produktion (NATO-Codename: Moose)

Jakowlew Jak-11

Die Yakovlev Yak-11 nutzten Luftstreitkräfte Osteuropas bis zum Einsatz strahlgetriebener Trainer als Schulflugzeug. Der Entwurf der Yak-11 basiert auf den Erfahrungen, die mit den im Zweiten Weltkrieg in Großserie gebauten Jägermodellen Yak-1 bis 9 gewonnen wurden. Unter Verwendung eines Sternmotors entstand in Anlehnung an die Yak-3 die in Gemischtbauweise beplankte Stahlrohrkonstuktion. Der Prototyp flog erstmals am 10. November 1945. Ein Jahr später begann die Serienproduktion in der UdSSR, ab 1952 baute die CSSR die Yak als C-11 in Lizenz. Vorwiegend nutzten die Luftstreitkräften des Warschauer Paktes dieses Muster, aber die Yak-11 flog auch in Österreich und Ägypten.

1952 begann bei der “Kasernierten Volkspolizei-Luft” die Pilotenausbildung. Bis 1956 waren die etwa 80 Yak-11 die einzigen bewaffneten Flugzeuge der DDR. Neben Übungseinsätzen machten die Piloten Jagd auf von der Bundesrepublik her einfliegende, mit Propagandamaterial beladene Ballons.zweijähriger Arbeit in den jetzigen Zustand.

Jakowlew Jak-11 - Jagdflugzeug

Technische Daten:

Spannweite

9,40 m

Länge

8,50 m

Höhe

3,23 m

Flügelfläche

15,40 m²

Leergewicht

1.811 kg

Startgewicht

2.373 kg bis max. 2.480 kg

Höchstgeschwindigkeit

475 km/h in 2.250 m Höhe

Reisegeschwindigkeit

350 bis 400 km/h

Landegeschwindigkeit

127 km/h

Startrollstrecke

365 m

Landerollstrecke

500 m

Dienstgipfelhöhe

7.100 m

Steigleistung

9,0 m/s

Reichweite

1.280 km

Besatzung

1 bis 2 (Flugschüler und Fluglehrer)

Triebwerk

1 x luftgekühlter 7-Zylinder-Sternmotor Schwezow ASch-21

Startleistung

700 PS bei 2300 U/min

Kraftstoffvorrat

360 Liter

Bewaffnung

1 x 12,7 mm MG UB oder 1 x 7,7 mm MG SchKAS, 2 x 50 kg Bomben

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     Beresin UB = schweres Flugzeug-Maschinengewehr im 2. Weltkrieg

Geschichte der YAK:

Die Yak-11 wurde in den Luftstreitkräften Osteuropas bis zum Einsatz strahlgetriebener Trainer als Schulflugzeug genutzt. In Anlehnung an die Yak-3 und den Erfahrungen des 2. Weltkrieges entstand unter Verwendung eines Sternmotors die in gemischter Bauweise beplankte Stahlrohrkonstruktion.

1946 begann die Serienproduktion in der UdSSR. Ab 1952 bauten die CSR die Yak als C-11 in Lizenz. Auch die Streitkräfte Österreichs und Ägyptens flogen diesen Typ. Bis 1956 waren die ca. 80 Yak-11 die einzigsten bewaffneten Flugzeuge der DDR. Neben Übungseinsätzen machten die Piloten Jagd auf die von der Bundesrepublik her einfliegenden und mit Propagandermaterial beladenen Bollons. Die DDR sonderte die letzten Maschinen 1962 aus.

Flugzeuge des Typs YAK 50 wurden in der ehemaligen Sowjetunion konstruiert, um die 1976 stattfindende Weltmeisterschaft im Motorkunstflug in Kiew erfolgreich zu bestreiten. Tatsächlich ging diese Rechnung auf und es wurden zu dieser Weltmeisterschaft vier Weltmeistertitel erreicht. Das bewog die ehemalige DDR-Führung, diese Flugzeuge zu erwerben, um ebenfalls erfolgreich an Motorkunstflugwettbewerben teilzunehmen, und um an die Erfolge der erreichten Weltmeistertitel in Magdeburg anzuknüpfen.

Nach Einführung dieses Flugzeugtyps verunglückten aber in der Sowjetunion eine Reihe erfolgreicher Kunstflugpiloten und dieser Flugzeugtyp war moralisch gefährdet. Alle 10 Flugzeuge dieses Typs, welche durch die DDR erworben worden waren, mussten unter großem finanziellen Aufwand zurück zum Hersteller und wurden dort überarbeitet. Inzwischen hatte sich international das tschechische Flugzeug ZLIN 50 bewährt und die Führung der ehemligen GST entschied sich für dieses Flugzeug. Die Triebwerke dieser Maschine kamen aber aus den USA und erforderten Devisen. Deshalb verkaufte die DDR 6 FLugzeuge Jak 50 in die BRD, um von dem Kaufpreis 3 Motoren aus den USA zu erwerben. Von den in der DDR verbliebenen vier Jak 50 stürzten zwei Flugzeuge ab.

Jakowlew Jak-11 - Cockpit

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YAK 11 - Trainingsflugzeug

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin, Spandau)

 

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