Internationale Luftfahrtausstellung
- Berlin Air Show -

Flugzeuge aus der Frühzeit der Luftfahrt

 

Bücker Bü 133 Jungmeister: Der Doppeldecker ist eine Weiterentwicklung der Bücker 131 Jungmann mit Sternmotor

Bücker Bü 133 Jungmeister

Die Bücker Bü 133 Jungmeister war eine Weiterentwicklung der legendären Bücker Bü 131 Jungmann des Bücker Flugzeugbaus in Berlin-Johannisthal. Die Jungmeister ist wohl eines der berühmtesten Flugzeuge seiner Zeit. Es war für jeden Piloten ein wahres Vergrügen, diesen mit vier Querrudern (oben und unten) ausgestatteten Doppeldecker zu fliegen. Die Start- und Landestrecken waren extrem kurz. Wegen der großen Nachfrage baut die Firma 1935 ein weiteres Werk in Rangsdorf bei Berlin. Dornier fertigte eine leicht geänderte Version. Die Luftwaffe setzte mehrere hundert Jungmeister aus der C-Version ein. Im Gegensatz zur Bü 131 wurde die Jungmeister nie bewaffnet. Die Jungmeister wird auch heute noch sehr viel geflogen und ist Atraktion auf jedem Flughafenfest.

Es gab sie mit einem Hirth-HM-6 Reihenmotor mit 135 PS als Bü 133 A, als Bü 133 B mit einem Hirth-HM-506 Reihenmotor mit 160 PS und ab 1937 als Bü 133 C, wie hier abgebildet, bei der der Rumpf verkürzt wurde. Insgesamt wurden ca. 280 Bü 133 gebaut, davon 52 in Lizenz bei Dornier in Altenrhein in der Schweiz. Der Siemens-Halske Sh 14 ist ein luftgekühlter Sternmotor mit 7-Zylindern von 1928, der in verschiedenen Flugzeugen Verwendung fand.

Technische Daten:  Bü 133 C

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Spannweite

6,60 m

Länge

6,00 m

Höhe

2,20 m

Flügelfläche

12,00 m²

Leermasse

425 kg

maximale Startmasse

585 kg

Triebwerk

1 x Siemens Sh 14 A-4 (Siemens-Halske)

Art

7-Zylinder Sternmotor

Leistung

160 PS Startleistung

Höchstgeschwindigkeit

220 km/h in Bodennähe

Dienstgipfelhöhe

ca. 4500 m

Reichweite

ca. 500 km

Bücker Bü 133 C - Jungmeister

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin, Spandau)

 

 

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