Verkehrsflugzeuge vom
Flugplatz Tegel

aktuelle Passagierflugzeuge und Frachtflugzeuge

 

Avro RJ 85- A 319-100- Fokker 100- Embraer 190-100- Antonov AN 148- Tupolev TU 154-

Boeing 737-800- Boeing 737-700- Airbus A 320 - Anflug- A 320-200 - Anflug- Boeing 737-300- 737-700 - Anflug-

Boeing 767-300- Boeing 737-400- Boeing 737-500- Boeing 757-300- Boeing 757-200- Airbus A 330-200

Airbus A 321-100- Airbus A 321-200- McDonnell Douglas MD-82- Canadair CRJ 100- Canadair CRJ 700- Canadair Challenger-

Airbus A 300-600- Dassault Falcon 900- Dassault Falcon Saab 2000- DHC-8 Q400- ATR 42-300-

   DHC-8 Q300- Air Force One - US

 

Tegel Flugzeugbr√ľcke Tegel Tower Tegel GATES Tegel Vorfeld 

Die Geschichte des Flughafens begann 1930 als Eröffnung des Raketenschießplatzes, die von namhaften Wissenschaftlern, wie zum Beispiel Werner von Braun, vorgenommen wurde.

Die eher untergeordnete Bedeutung √§nderte sich nach dem Krieg 1948, als die damaligen Alliierten die bis dahin l√§ngste Start -und Landebahn Europas mit 2.400 m L√§nge in nur zwei Monaten w√§hrend der Berlin-Blockade entstehen lie√üen. Als erstes landete eine 4-motorige “DC-4 Skymaster”.

1960 wurde der zivile Luftverkehr aufgenommen. Noch im gleichen Jahr begannen Trainingsfl√ľge mit Strahlturbinen-Maschinen des legend√§ren Typs “CARAVELLE”. Am 24. April 1960 folgte die erste planm√§√üige Landung einer Carevelle aus Paris, die einen aus heutiger Sicht unvorstellbaren L√§rm bei Starts und Landungen erzeugte. Damit wurde ein neues Kapitel der zivilen Luftfahrt eingeleitet.

1970 begann die erste Baustufe zum Ausbau des Flughafen Tegel S√ľd. Es sollte ein sechseckiger Abfertigungskomplex mit westlicher Randbebauung entstehen, der erst 1974 fertig gestellt wurde. Schon 1973 gab es die √úbergabe der auf 3.000 m verl√§ngerten n√∂rdlichen Start- und Landebahn. 1978 zog die Verwaltung der Berliner Flughafen Gesellschaft von Tempelhof nach Tegel in das neue Verwaltungsgeb√§ude.

Nach dem Fall der Mauer landete 1990 das erste Lufthansa-Flugzeug nach 1945 in Berlin. Am 24. Oktober 1990 landete, aus der Schweiz kommend, eine DC-3 der Swissair als erste nichtalliierte Luftverkehrsgesellschaft.

Der erste gemeinsame Berlin-Flugplan f√ľr Sch√∂nefeld, Tegel und Tempelhof wurde 1991 erstellt. Die “Pan Am” stellte die innerdeutschen Fl√ľge im gleichen Jahr ein und meldete sp√§ter Konkurs an , was die Berliner sehr bedauerten, da sie mit dieser Fluggesellschaft ihre ersten Urlaubsfl√ľge machten. Die Berliner Fluggesellschaft √ľbernahm am 1. Juli 1991 die baulichen und technischen Anlagen sowie Dienste der Alliierten.

Die “American Airlines” nahm Mitte 1992 Nonstop-Verbindungen zwischen Berlin und Chicago auf und leitete damit ein neues Zeitalter f√ľr den Berliner Flugverkehr ein. Die Berliner Flugpl√§tze gewannen zunehmend an Bedeutung.

1993 trat ein Flugverbot f√ľr laute Flugzeuge in Kraft. Schon seit l√§ngerem galt in Tegel eine Nachtflugbeschr√§nkung in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr.

1994 begann mit einer Vollsperrung die Grundsanierung der 3.023 m langen Start- und Landebahn Nord. Später wurden umfangreiche Renovierungs- und Umbaumaßnahmen im Flugsteigring vorgenommen, die bis heute nicht abgeschlossen sind.

Am 15. Dezember 2000 konnte der zehnmillionste Passagier des Flughafens Berlin-Tegel in diesem Jahr begr√ľ√üt werden. Aktuell sind es wesentlich mehr. Damit d√ľrfte auch gleichzeitig die Kapazit√§tsgrenze auf dem Berliner Flughafen Tegel erreicht worden sein. Jeder, der schon einmal vom Dach des Flughafengeb√§udes die Aktivit√§ten auf dem Vorfeld l√§ngere Zeit beobachtet hat, muss zwangsl√§ufig zu dem Ergebnis kommen, dass der Ausbau von Sch√∂nefeld zwingend erforderlich ist. Die urspr√ľngliche Er√∂ffnung sollte 2013 sein. Die Fertigstellung des Flugplatzes wird aber voraussichtlich erst in 2017 erfolgen, - also mit 4-j√§hriger Versp√§tung.

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow

 

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